Besucher Online

Aktuell 7 Gäste online

Besucherstatistik

Es wird neu gezählt seit 11.06.2009.
mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute84
mod_vvisit_counterGestern92
mod_vvisit_counterDiese Woche259
mod_vvisit_counterDiesen Monat757
mod_vvisit_counterGesamt53147

Suchen bei Amazon.de


Gasoline Oberg


DIE ALTE GASOLINE
In den Jahren 1900-1950 wurden im Landkreis Peine noch erhebliche Mengen Erdöl gefördert. Noch heute zeugen sogar Ortsnamen wie zum Beispiel Ölheim (Nordkreis) vom damaligen Reichtum des Gebietes an "schwarzem Gold".

Eine der wenigen verbliebenen, kleinen Ölpumpen der Preussag AG im Peiner Nordkreis, in der Nähe von Edemissen. Es wird heute kaum noch ernsthaft Öl in dieser Region gefördert. Hier und da stehen noch welche in der Feldmark, einige sind schon ausser Betrieb genommen.

Pumpe
Kleine Erdölpumpe
 
In Dollbergen wurde durch die "Deutsche Gasolin" Schweröl raffiniert, in Oberg bei Ilsede betrieb die "Mobil Oel" eine Separationsanlage zum Trennen des geförderten Rohöls vom Wasser. Reste dieser Separationsanlage, die bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Betrieb war, finden sich noch heute (im Jahr 2002) in der Feldmark bei Oberg. Das geförderte Öl wurde in der Separationsanlage weiter behandelt und dann nach Ilsede geliefert (heute ehemaliges Betriebsgelände der "Ilseder Hütte").

 Gasoline

Reste einer Luftschutz-Splitterschutzzelle finden sich im Aussenbereich des Geländes. Der ursprüngliche Standort dürfte allerdings ein anderer als die heutige Fundstelle gewesen sein, zumal das Betonteil von seinem Fundament getrennt wurde. Vermutlich wurde auch diese LS-Zelle in Nachkriegszeiten durch Auflage der alliierten Besatzung "demilitarisiert" (zerstört).

Westermann zerlegt

Zu der Anlage gehörten noch weitere Betriebsgebäude, die heute allesamt nicht mehr vorhanden sind. Auch in Oberg selbst gab es noch ein weiteres, zur Anlage gehörendes Verwaltungsgebäude, das heute eine Spedition beherbergt.

Ruine

Warum die Ruine der ehemaligen Gasoline bei vielen Obergern
nur als "Teppich-Fabrik" bekannt ist, muss leider vorerst offen bleiben...

Gasoline

Die etwas abgelegen und weiter ausserhalb gelegene Ruine war einst von zahlreichen Bohrtürmen und Pumpen umgeben, die heute allesamt nicht mehr vorhanden sind. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Reste dieses letzten erhaltenen Betriebsgebäudes in sich zusammen fallen.

Fenster

Zeitzeugen zufolge wurde die Separationsanlage, die während der Zeit des 2. Weltkrieges nur durch eine Notmannschaft (Brandwache etc.) weiter betrieben wurde, nicht angegriffen oder bombardiert. Die im Herbst 2006 zwischen Münstedt und Oberg gefundene 5-Zentnerbombe war zeitzeugen zufolge ein Notabwurf...   

Ruine Gasoline

Alle Bilder fotografiert im November 2002.
Vielen Dank an Verena B. für die Zeitzeugenbefragung.

Rohr

 

Fensterkreuz


 

 
< zurück   weiter >